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Willibald Ferrner, man ſolle ihm nach dem Frühſtück ſein Pferd ſatteln, und ſagte dann zu ſeinem Kammerdiener: „Benachrichtigen Sie meinen Sohn, daß ich zu Doktor Flinder reite, um deſſen Gaſt, Herrn von Roſenthal, zu beſuchen, und wenn er nichts Beſſeres zu thun hat, ſo ſoll es mir lieb ſein, wenn er mich begleitet.“
Der junge Graf Hugo Ferrner empfing dieſe Bot⸗ ſchaft vor dem Spiegel in ſeinem Ankleidezimmer ſtehend, während er hinter ſich ſeinen Reitknecht hatte, der die ſchwarze Halsbinde, welche ſeine Erlaucht im Begriff war umzulegen, bis zu dieſem wichtigen Augenblicke in horizontaler Richtung zwiſchen ſeinen beiden Händen be⸗ reit hielt.
„Wollen ſehen,“ entgegnete der junge Graf in etwas ſchnarrendem Tone,„werden gleich eine Antwort hinüber ſagen laſſen.“
Der junge Herr Graf war auf der Jagd geweſen, das heißt, mit ſeinem Gewehr und ein paar Hunden aus⸗ geritten—„wahrſcheinlich auf irgend ein fremdartiges Stück Wild“— wie der alte Jäger des Grafen Willi⸗ bald dem Kutſcher zuflüſterte, wobei er bedeutſam ſein rechtes Auge zukniff; viel Erfolg hatte indeſſen ſeine Jagd nicht gehabt, denn er brachte nichts mit nach Hauſe, als einen ſehr üblen Humor, der ihn, während er ſich um⸗ kleidete, veranlaßte, ſeinem Reitknecht über die Schulter


