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Roſenthal hatte ebenfalls eine vortreffliche Nacht ge⸗ habt, ſein Schlaf war ſchon am Abend etwas tiefer und feſter geweſen, daß er weder von den Unterhaltungen ſeines Wirthes mit Ellen am Kaminfeuer etwas ver⸗ nommen, noch gehört hatte, wie die Beiden ſich darauf entfernten, und in Folge davon war der Zuſtand ſeiner Wunde ſo ausgezeichnet, daß Doktor Flinder ihm nicht nur aufrichtig Glück wünſchte, ſondern ihm auch glaubte erzählen zu dürfen von ſeinem geſtrigen Beſuche im Schloſſe des Grafen Ferrner.
Daß man ſich ſeiner dort und beſtens erinnert, wie der vorſichtige Arzt begreiflicher Weiſe hinzufügte, machte Herrn von Roſenthal ganz beſonderes Vergnügen, und bei Erwähnung von der Abſicht des Grafen, ihm einen Beſuch zu machen, glaubte er ſich ſo wohl zu fühlen, daß ihm die Annahme dieſes Beſuches, wie er meinte, ſchon heute geſtattet werden könnte.
Doktor Flinder widerſprach ihm kluger Weiſe auch darin nicht; bemerkte aber, als er im Lauf des Tages ſeinen Beſuch auf dem Schloſſe machte, dem Grafen Ferrner, daß vielleicht morgen oder übermorgen Herr von Roſenthal im Stande ſein werde, ihn gebührend bei ſich zu empfangen.
So vergingen denn für den Kranken bis zu jenem Beſuch noch zwei lange Tage, während welchen es häufig


