Teil eines Werkes 
4. Bd. (1874)
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Achtzehntes Kapitel.

In der ſiebenzehnten Wendung, ein Pfad durch finſtere Schluchten.

Nachdem Doktor Flinder, wie wir zu Anfang des vorigen Kapitels erfahren haben, ſeinen kranken Gaſt, Herrn von Roſenthal, verlaſſen hatte, um auf dem Wege nach dem Schloſſe des Grafen Ferrner Ellen zu begeg⸗ nen, war der Verwundete allein geblieben und hatte ſich lang auf ſeinem weichen Lager ausgeſtreckt, die rechte Hand unter den Kopf gelegt, damit beſchäftigt, über die Lage, in der er ſich befand, nachzudenken; anfänglich ſchienen dieſe Gedanken ziemlich ernſter Art zu ſein, wozu auch viel Urſache vorhanden war, und man ſah, wie er den Kopf unmuthig bald auf die linke, und dann wieder auf die rechte Seite wandte, weil ihm jede andere Be⸗ wegung von dem Arzte ſtreng unterſagt worden war, dazu blickte ſein Auge düſter, er preßte die bleichen Lippen

Hackländer, Geſchichten im Zickzack. IV. 1