Teil eines Werkes 
3. Bd. (1874)
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lichſte Platz, eine Art von ſehr geräumigem Alkoven, in dem ſich ein breites Bett befand, welchem, oder viel⸗ mehr Dem, der darauf ruhte, unſer Beſuch im Dorfe, im Garten, im Hauſe gilt.

Wir brauchen uns in keine Schilderung dieſes offen⸗ bar leidenden Mannes einzulaſſen, denn er iſt einer unſerer genauen Bekannten aus dieſen Geſchichten im Zickzack, Herr von Roſenthal nämlich, den wir dort auf dem breiten Bette ruhen ſehen, noch bleicher, als er früher wohl zu ſein pflegte, und in Folge davon mit noch ſchwärzer erſcheinendem Haupt⸗ und Barthaare, doch war beides ſorgfältig wie immer geordnet, und der Kranke bemühte ſich von Zeit zu Zeit, mit der feinen weißen Hand ſeine Favorits tief herabzuziehen auf ein wollenes Gewand, eine Art Blouſe, von ſcharlachrother Farbe, die er gewiß nur gewählt hatte, um durch den Wider⸗ ſchein dieſes Roths ſeine Geſichtszüge ein wenig belebend zu machen, wahrſcheinlich um weniger leidend zu erſchei⸗ nen. Ueberhaupt machte er zuweilen eine lebhafte Be⸗ wegung, als ſtände es durchaus in ſeinem Belieben, auf dem Bette zu bleiben oder daſſelbe zu verlaſſen; ſo eben jetzt, als er zu einem Herrn ſagte, der, mit dem Rücken gegen das Kaminfeuer, vor dieſem ſtand und ſein Ge⸗ ſicht gegen den Alkoven gewandt hatte:„Ich begreife in der That nicht, warum ich nicht geſtern ſchon Antwort