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ganz anſtändigen Verſtande, einen jungen Mann, der nebenbei auch Kronprinz iſt, auf ſanfte und freundliche Weiſe aus Banden zu löſen, die nun einmal gelöst werden müſſen, und deren Löſung ſchmerzlicher für Beide ſein wird, wenn ich das auf andere Art zu thun ge⸗ nöthigt bin— ah, der Gedanke, eine glänzende Zukunft zu verſprechen, wäre nicht ſo übel— Sie, Roſenthal, als Mann von Welt, werden mir aber zugeben müſſen, daß dieſer Gedanke der offenbarſte Wahnſinn iſt.“
„Gewiß, ich bin vollkommen davon durchdrungen, und habe mir aus keinem andern Grunde neulich jene Bemerkung erlaubt.“
„Gut; handeln wir alſo gemeinſchaftlich. Um Ihnen mein Vertrauen zu beweiſen, will ich keine Frage wieder nach jener Dame an Sie thun, ja, auch keine ſonſtigen Nachforſchungen anſtellen, wenn Sie mir verſprechen, die Sache in die Hand zu nehmen und bis Sie mir ſagen, daß Ihre Bemühungen erfolglos waren, dann—— dann allerdings müßte ich eintreten.“
„Und meine Bemühungen müßten ſich dahin richten, jene Dame zur Erkenntniß ihrer unmöglichen Stellung zu bringen?“
„Gewiß.“
„Und ſie vermögen, jenes Verhältniß ſelbſt zu löſen, raſch und gänzlich, ohne jeden Rückhalt?“


