Teil eines Werkes 
2. Bd. (1874)
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Liebe, ſo abgeſchieden von dem Lärmen der Welt ruhig für mich wirken zu können.“

„Gewiß, Frau von Watters, aber wir haben nicht zu viel Räumlichkeiten.“

„Aber bequem, bequem und ſtill behaglich. Das blaue Boudoir, wo ſich eben Ihre Majeſtät befindet, zwiſchen dem Schlafzimmer und dem Badekabinet der Frau Gräfin, und daran anſtoßend die ganze Office, Ihre

Wohnung, Räume für die Garderobieren und Büglerin⸗

nen, und alles Das mit heimlich ſchönem Oberlichte ver⸗ ſehen. Wie wäre ich glücklich, ſtets nur den Himmel betrachten zu können!“

„Gewiß— aber“

„O ich kenne dieſes ‚abere, meine liebe Mamſell Barthels; doch glauben Sie mir, nur Der iſt glück⸗ lich, welcher es vermag, mit wahrer Seelenruhe ſeinen Blick von der Außenwelt ab nur in ſein Inneres zu ver⸗ ſenken— ach, dieſe Außenwelt, was vermag ſie uns zu bieten!“

Der Klang der Stimmen kam während dem immer näher, ſo daß ſich Graf Wieneck in ſeinem Verſteck recht unbehaglich fühlte. Wer konnte wiſſen, wie lange es Ihrer Majeſtät in dem allerdings zuweilen recht ange⸗ nehmen blauen Gemache zu behagen beliebte, und wie lange in Folge davon die alte, ſcheinheilige Kammerfrau