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Der dienſtthuende Kammerdiener Seiner Mafjeſtät öffnete in dieſem Augenblicke die Thüre unter der Uhr, und ein freundliches Lächeln des Herrn Dippel, ſowie V eine Neigung ſeines Kopfes, welche in ihrem Ausdruck genau die Mitte hielt zwiſchen Ehrerbietung und Vertrau⸗ lichkeit, erſuchte den Oberſthofmeiſter einzutreten.
Graf Wieneck war wieder an ſeinen Tiſch getreten und überflog dort mit ſeinen Augen die angemeldeten ’ Audienzen—„nach den Hofdepartements,“ ſprach er zu ſich ſelber,„kommen heute der Kriegs⸗ und Finanz⸗ miniſter; ſo haben wir alſo einige Zeit für uns.“ Er b rief den Leiblakai herein, der draußen im Veſtibul ſtand, und fragte ihn, welcher Ordonnanzoffizier heute den
Dienſt habe. 1„Herr Lieutenant von Mittow, augenblicklich in dem Militärkabinet Seiner Majeſtät beſchäftigt.“ „Rufen Sie ihn herüber!“
8 Lieutenant Mittow erſchien nach wenigen Augenblicken
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8 miit Säbel, Schärpe und Helm, wie es ſich von ſelbſt N/ 9. 4. 1760: verſteht, wenn man in das Vorzimmer des Königs ge⸗
rufen wird. „Sie können mir einen Gefallen thun, lieber Mittow,“ ſagte der Flügeladjutant,„ich habe einen
kleinen nothwendigen Ausgang zu machen, was ich 320 mir jetzt allenfalls erlauben kann, da ich überzeugt
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