Teil eines Werkes 
2. Bd. (1874)
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digung ſagen. Wie hat Stoltenhoff in dieſer Geſchichte intriguirt, ja das Mädchen förmlich kompromittirt, ehe er noch das geringſte Verhältniß mit ihr hatte, und ihr auf dieſe Art verrätheriſch eine Schlinge um den Kopf geworfen!

Glauben Sie?

O ich weiß das ganz genau; ja noch mehr. Man hat der Melina früher nie etwas Uebles nachſagen können. Sie ſoll förmlich erſchreckt geweſen ſein über Stoltenhoff's wilde Leidenſchaft, und jetzt ihr Verhältniß zu demſelben nicht wie ein ſüßes Band, ſondern wie eine drückende Feſſel betrachten

Arme Kleine ſie iſt ſo hübſch und elegant.

Ja, ſtimmte der Flügeladjutant mit einem etwas affektirten Seufzer bei,wer dabei nicht ſchon anderwei⸗ tig beſchäftigt wäre!

Sie? Ein Anachoret Sie machen mich lachen, lieber Wieneck, denn es iſt wirklich komiſch für einen Mann in Ihren Jahren, für einen Dragoneroffizier von ſolchen Qualitäten wie die Ihrigen, einen ſo jungfräu⸗ lichen Ruf zu haben Gott ſchütze Sie darin.

So flehe ich in allen meinen Gebeten. Sie Schalk, in allen Ihren Gebeten werden aber nicht zu häufig dazu kommen, doch gehen wir dar⸗ über hinweg, um wieder auf