Teil eines Werkes 
2. Bd. (1874)
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zu machen; Sie kennen ja die ganze unangenehme Si⸗ tuation, in welche ich mich durch die Schuld jenes ver⸗ fluchten Roſenthal verwickelt, allerdings auch durch meinen Leichtſinn, auf dieſe unſinnige Wette einzugehen wor⸗ über lachen Sie? Doch ich kann es mir denken; ein leichtſinniger Oberſthofmeiſter in meinen Jahren kommt Ihnen lächerlich vor nicht wahr?

Im Gegentheil, Excellenz, gerade daß Sie ſich Ihrer

Jahre halber darin einer Lächerlichkeit anklagten, erregte bei mir einige Heiterkeit. Euer Excellenz, ſo konſervirt,

ſo voll Kraft und Feuer, haben wirklich keine Urſache, von Ihren Jahren zu reden. Sie geben uns jüngeren Leuten in gewiſſen Beziehungen noch ein Doublé vor. In welchen Beziehungen, mein lieber Freund? fragte der Oberſthofmeiſter, indem ſeine erſtaunten Züge eine kleine Beimiſchung von Mißtrauen zeigten.

O nichts, Excellenz, es war nur ein Scherz.

Nein, nein, mein lieber Major, damit kommen Sie mir nicht durch, Sie ſind viel zu beſonnen und ernſthaft,

um dergleichen Scherze zu machen, o ich bin ſicher, auch Sie haben ſchon von den leichtſinnigen Reden dieſes un⸗ beſonnenen Stoltenhoff gehört, ſeien Sie ehrlich, Major Wieneck!

Der Flügeladjutant zuckte mit den Achſeln und wenn er auch ſagte:Ich wüßte in der That nicht, worauf