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dann nach einem tiefen Athemzuge:„Es iſt das recht praktiſch und geſchäftsmäßig, und da wir doch einmal beim Geſchäftlichen ſind, ſo erlauben Sie mir vielleicht, Ihnen das verabredete Honorar einzuhändigen?“
Der Maler machte eine ſtumme Verbeugung, und als ſie hierauf ein kleines, aber dickes Briefcouvert in ſeine Hand legte, nahm er daſſelbe, um es alsdann auf einen kleinen Tiſch fallen zu laſſen, der ſich neben der Staffelei befand—„ich danke Ihnen,— ſo wünſchen Sie vielleicht eine Quittung?“
Bei dieſer Frage flog ein bitteres Lächeln über ihre ſchönen Züge; doch ſtatt zu antworten, zuckte ſie leiſe mit den Achſeln, worauf ſie ſich ſchnell umwandte, um ihren Mantel von dem Stuhle zu nehmen, wohin er ihn gelegt.
Doch eilte Arthur ihr voraus, nahm raſch das Ge⸗ wand an ſich und legte es von rückwärts um ihre Schultern.
„Beſten Dank; wollen Sie jetzt noch die Güte haben, mich durch die Kapuze gänzlich zu verhüllen, und mir dann geſtatten, nochmals herzlich für Ihre freundlichen Bemühungen zu danken.“
Sie hatte, während ſie die letzten Worte ſprach, die Kapuze ſo tief über ihr Geſicht hereingezogen, daß Arthur von demſelben wenig mehr ſah, als ſie ſich nun gegen


