„Nun?“—
„Die Kugel ſchlug richtig ein, ſicher, auf's Blatt, wo ſie hingehört, aber ſtatt daß der Hirſch zuſammen⸗ ſtürzte, oder einen Riß vorwärts that, blieb er ruhig ſtehen, und eine luſtig klingelnde, raſſelnde und ſchmet⸗ ternde Muſik klang aus dem Körper des Thieres hervor.“
„Ja, ja, eine großartige Spielerei,“ meinte Baron Brenner.
„Aber vortrefflich gemacht; natürlich iſt das Thier von Holz kunſtvoll mit Hirſchdecken bekleidet, und bei der geringſten Erſchütterung durch die anſchlagende Kugel er⸗ klingt, wie zum Hohn für den Schützen, die luſtige Muſik. — Gewöhnlich nimmt auch Niemand ein Aergerniß daran,“ fuhr der Erzähler mit einem Streifblick auf den Baron fort, welcher leicht mit den Achſeln zuckte.—„Gewöhn⸗ lich,— ſage ich, man wird von dem Fürſten mit ſo viel Liebenswürdigkeit empfangen, man fühlt ſich ſo behaglich bei ſeinen prächtigen Jagden, daß man einen harmloſen Scherz harmlos aufnimmt; einen Scherz, der nur mit großen Ausnahmen wiederholt wird, und zu dieſen Aus⸗ nahmen gehörte unſer guter Baron.“
„Meinetwegen, ich will Ihnen Ihre Freude nicht verderben.“
„Unſer guter Freund Brenner wußte um den be⸗ rühmten Hirſch und hatte nämlich verſichert, ihn würde
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