Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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Neunzehntes Kapitel.

Steffler, der zugleich ein liederlicher Kerl und ein ge⸗ ſchickter Kupferſtecher war; ferner Friedrich ſelbſt, deſſen Geſchicklichkeit als Schloſſer und Mechaniker der Polizei⸗ rath ja ſelbſt ſchon erprobt o, es war ihm gerade zu Muthe, als habe er bis jetzt geblendet im Dunkeln getappt und als werde ihm jetzt mit Einem Male die Binde von den Augen geriſſen, um ihn in ein helles, Alles ſcharf beleuchtendes Licht blicken zu laſſen!

Und jener alte Diener des Herrn von Rivola war verſchwunden, Steffler auf dem Punkte, abzureiſen, und Ferdinand Welkermann im Begriffe, ſich vielleicht todt⸗ ſchießen zu laſſen denn davon war der Polizeirath überzeugt, die Vorbereitungen Welden's, von denen er er⸗ fahren, gingen darauf hin, eine Zuſammenkunft mit Welkermann zu haben, ſobald jene drei Tage vorüber wären, und daß jenes Duell ſtattfinde, mußte unter allen Umſtänden verhindert werden.

Der Polizeirath nahm Hut und Paletot, ließ ſich einen Wagen kommen und fuhr zu ſeinem Chef, dem Polizeiminiſter.