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Neunzehntes Kapitel.
Zwei Tage ſpäter ſaß der Polizeirath Merkel im Schreibzimmer ſeiner Wohnung und arbeitete. Es war dieſes ein helles, freundliches Gemach auf der Polizei⸗ direktion und bot einen ebenſo behaglichen Anblick, als der Bewohner deſſelben mit ſeinem beſtändigen gleichför⸗ migen Lächeln und der guten, wohlwollenden Miene. Die Wohnung des Polizeiraths, welche man ihm, dem Jung⸗ geſellen und unermüdlichen Arbeiter, gern eingeräumt hatte, lag im erſten Stocke des großen, weitläufigen Ge⸗ bäudes in einer der Hauptſtraßen der Stadt, hatte eine weite Ausſicht, da ſie auf einen ziemlich großen Platz ſtieß, und beſtand aus vier Zimmern und einem Vorzim⸗ mer, wo ſich der Bureaudiener befand. Hier korreſpon⸗ dirte dieſe Wohnung mit der großen Treppe, hatte aber hinten vermittelſt einer kleinen Stiege noch einen beſon⸗


