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Humoristische Erzählungen / von F. W. Hackländer
Entstehung
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ſchönen Sommernacht! Es muß im Laufe des Tages ein wenig ge⸗

Eine Reiſe nach Paris.

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Es gibt auf der ganzen Welt nichts Heimlicheres und Angeneh⸗ meres, als im eigenen bequemen Wagen mit Poſtpferden von einem Ort zum andern zu reiſen. Der Wagen iſt eingerichtet wie eine gut möblirte Wohnſtube; man hat alle Reiſebedürfniſſe des menſchlichen Lebens rings um ſich vereinigt. In jener Ecke ruht Pfeife und Taback verborgen, in der andern eine ganze Bibliothek. Im Fond befindet ſich die Uhr, vorne liegt das Fernrohr; und man braucht nur unter den Sitz zu langen, um eine wohlgefüllte Korbflaſche zu ergreifen; das nöthige Glas hierzu findet man in einer der Seitentaſchen. Ja, und bei dieſer höchſt liebenswürdigen Art zu reiſen, hat man in Ver⸗ gleich mit allen andern Arten des Fortkommens ungeheure Vorzüge. Ich brauche mich nicht nach einer eigenſtnnigen Poſtuhr zu richten, die mich grauſam ſtraft, wenn de berkellner meines Hotels die Rech⸗ ung zu langſam anfertigt, oder wenn der Hausknecht mit meinen chweren Koffern nicht ſchnell genug auf das Buteau traht. Dabei a ich in meinem eigenen en ſchneller und überhole die Poſt, . in Deutſchland, ſchon den erſten Stationen, wenn ich viel⸗ leicht auch eine Stunde ſpäter abgefahren bin. Nebenbei iſt meine perſönliche Freiheit in keiner Weiſe eingeſchränkt. Ich kann meine Beine ausſtrecken, wie ich will, und der unberechenbarſte Vortheil iſt unſtreitig der, daß ich keine peiſenden Engländer gegenüber zu ſitzen brauche. Fahre ich mit ein iebenswürdigen Begleiter oder mit einer noch liebenswürdigeren Begleiterin, ſo brauche ich dem Poſtillon nur an einer ſchönen Stelle zuzurufen, daß er halten ſoll, und wir können eine anmuthige Gegend, ein ſchönes Schloß, eine herrliche Ruine mit aller Muße beſchauen. i ich allein, ſo kann ich, wenn es mir darum zu thun iſt, Geſellſchaft zu haben, und ich zu Thorheiten auf⸗ gelegt bin, überall welche finden. Und dann erſt das Fahren in einer