Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Ein freundſchaftliches Souper. 3

mir wieder, was der Kammerdiener bezahlt. Was braucht man ſich eigentlich mit dem Pack gemein zu machen, wenn einem die Herrſchaft ſelbſt freundlich entgegen kommt. Und die Herrrr— ſchaft hat Rrrr—echt— ein Künſtlerrr iſt auch kein Hund.— Und es hat Jemand einmal geſagt: Es ſoll der Künſtlerrr mit dem König gehen, warum denn nicht auch mit ſo einem lumpigen Adjutanten des Rrrre⸗ genten. Aber das iſt ein ganz immenſer Kerrrl! Und wenn es ihm Spaß macht, ſo ſoll er die beiden Eſelsköpfe

haben.— Ja, die Eſelsköpfe und den Lakaien und Kam⸗ merdienerrr dazu,—— morrrrrrgen, hat der Hund ge⸗

ſagt:„Buvons, chantons, tralealera!“ Und er wieder⸗ holte den Refrain viel zu oft und zu laut:„Juho! ho!“

Der Major hatte zu viel von dem Selbſtgeſpräch ſeines Gaſtes verſtanden, als daß er ihn in ſeiner ausbrechenden Luſtigkeit hätte ſtören mögen; ja er ſtieß mit ihm an und zwang ſich in den Refrain einzuſtimmen

„Ja, Herrrr Offizier, Sie ſind ſo liebenswürdig, daß ich Ihnen eine ganz miſerrrable Gefälligkeit erzeigen will. Wenn es Ihnen Spaß macht, die Köpfe Ihrer Freunde zu haben, ſo kann dem Manne geholfen werden. Krimpf iſt nicht ſo dumm, als er ausſieht. Hier ſind noch zwei ganz verfluchte Copien.“ Damit hatte er das Papier aus der Taſche herausgezogen, und da ſich ſeine zuckenden Finger eine Zeit lang vergeblich bemühten, die Siegel ordentlich zu löſen, ſo zerriß er das Papier ſo heftig

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