Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Ein Diner und zwei Freunde.

Graf Hohenberg?Graf Hohenberg. Einen Augenblick ſahen ſich die Beiden forſchend an. Ihre Ge⸗ danken konnten ſich unmöglich vereinigen. Auf dem Ge⸗ ſichte des Kammerherrn bemerkte man deutlich, daß er in Vermuthungen umhertappe, in den Blicken der Excellenz dagegen lag eine unheimliche Ruhe, die verrieth, er wiſſe vollkommen, um was es ſich handle, und er ſchweige viel⸗ leicht nur aus Schonung, um den Andern nicht zu plötzlich zu erſchrecken. 6

Aber um Gotteswillen, Excellenz, was hat es zu bedeuten, daß ſich der Herzog ſo incognito bei uns aufhält? Denn daß man bei Hofe von ſeiner Anweſenheit nichts weiß, liegt auf flacher Hand. Sie lächeln ſo ſonderbar. Wüßte man doch etwas davon, und hätte Urſache, es zu verheimlichen? 4

Daß Perſonen vom Hofe um dieſes in der That

gefährliche Geheimniß wiſſen, beweiſen wir Beide. Wir

gehören ja auch zum Hof.

Ich muß recht ſehr bitten, Excellenz. Ich erfahre ſo eben die erſten Andeutungen darüber.

Weil Sie ſich ſchlauer Weiſe auf die Krankenliſte ſetzen ließen. 4

Das alſo hängt mit jenem Papierſtreifen zuſammen? fragte der Kammerherr in höchſter Spannung.So iſt

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es.Alſo, um da zu irgend etwas mitzuhelfen, irgend