Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Ein kleiner Papierſtreifen. 27

ſehr geſcheuten Kopfe Plane und Entwürfe ausbrütet. Es iſt ein Jammer, daß ſie eine Dame und kein Mann iſt, ich ſage dir, Felix, das iſt ußßer An ihr hätten wir einen ganz prachtvollen Herzog.

Ja, ja, das wär dir ſchon erwünſcht, entgegnete der Ordonnanzoffizier,und dann brauchteſt du nicht mehr lange nach dem Glück zu greifen. Die Prinzeſſin will dir außerordent⸗ lich wohl.

Nicht außerordentlich; doch kennt ſie meine Anhäng⸗ lichkeit.

Das iſt auch eine von den böſen Geſchichten an dieſem Hofe. Man weiß in der That nicht, zu wem man halten ſoll. Iſt man dort zu freundlich, macht man ſich hier mißliebig, oder umgekehrt. Weißt du auch, fuhr Herr von Fernow fort, indem er ſich raſch herumwandte,was ich davon habe, daß ich als Ordonnanzoffizier im Vorzimmer Seiner Hoheit ſtehen darf? 1

Nun, was wirſt du davon haben?

Davon habe ich, daß mich Ihre Durchlaucht, die Prin⸗ zeſſin Eliſe, nicht allzu freundlich behandelt. Nun, das wech⸗ ſelt, und ließe ſich am Ende noch ertragen; aber glaubſt du wohl, Eduard, daß das auch auf mein Verhältniß zur der Kammerherr ſah fragend und mit einem eigenthümlichen Lächeln in die Höhe.Nun ja, Verhältniß ſollte ich eigentlich nicht ſagen; ich meine, daß dieſe Ungnade auf meine Liebe zu Fräu⸗

lein von Ripperda bedeutend influirt. Schüttle nicht deinen 8