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4 Ein kleiner Papierſtreifen. 25
Damit ſchob er ſeinen Arm unter den des Kammerherrn, und Beide wandten ſich zum Weggehen. Bei dieſer Bewegung wie auf Schlittſchuhen gegen die eenzimmers; dieſe öffneten ſich ge⸗ räuſchlos vor ihnen und üſſen ſich ebenſo wieder. Das Ge⸗ mach in welchem ſie ſich efanden, war in der That ein reicher und herrlicher Salon; die Wände waren mit grauem Seidenzeug bezogen, auf welchem Meiſterwerke der Malerei* hingen; in den zwei Ecken gegenüber dem Fenſter ſtanden zwi⸗ ſchen grünen Pflanzen und duftenden Blüthen kleine herrliche Marmorſtatuen, und vor dem Kamine aus weißem carrariſchen Marmor befand ſich eine Art kleiner niedlicher ſpaniſcher Wand,
4 das Geſtell von Paliſander und die Felder ebenfalls aus ſchwe⸗
rem grünen Seudenzeuge, auf welche Flächen eine kunſtreiche
Hand zierliche Arabesken geſtickt hatte. Auf dem Boden breitete
ſich ein dicker Smyrnateppich aus, in den der Fuß des darauf Wandelnden ordentlich einſank.— Das Ameublement beſtand f
ebenfalls aus dem gleichen Holz wie die ſpaniſche Wand, und 4
hier ſah man Tiſche, Etageren mit koſtbar eingebundenen Bü⸗
8 glitten ein paar der Laka — großen Flügelthüren des
chern und Albums, Seſſel und Fauteuils der verſchiedenſten 3 Größe und Geſtalt. In Allem aber, was ſich hier befand, 2 herrſchte ein ſo feiner und zarter Geſchmack, ein ſo ſinniges Ar⸗
rangement, daß unverkennbar der Geiſt und die Hand einer
Dame hier thätig ſein mußten. Und ſo war es auch. Dieſes Gemach verband den Speiſe⸗ aal mit dem Appartement der Prinzeſſin Eliſe, der Schwägerin


