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beginnt langweilig.
von deiner Bemerkung, indem du von Leuten ſprachſt, die kein Glück haben, etwas zugeben will, ſo iſt es das, daß
leider die meiſten Menſchen ſo unglücklich ſind, den rechten Augenblick zu verpaſſen, wo ſie zulangen müßten.“
„Nun, das kommt am Ende auf Eins heraus,“ ſagte kopfſchüttelnd der Ordonnanzoffizier, worauf er, nach einem Blicke in den Spiegel, einige Verſchönerungsverſuche bei ſich anſtellte, den Schnurrbart in die Höhe drehte und ſeiner ohnedies langen und ſchlanken Taille noch dgdurch nachhalf, daß er Schärpe und Säbelkuppel, ſo viel als irgend möglich war, auf die Hüften hinabdrückte.*
An dem Kammerherrn war unfehlbar ein Profeſſor zu Grunde gegangen, denn er lehnte, um ſeine Theorie weiter auszuführen, ſo behaglich am Kamine, wie jener am Katheder, und blickte ſo aufmerkſam in das faſt leere Ge⸗ mach hinein, als habe er ein Auditorium von vielleicht hundert Perſonen vor ſich. Auch hob er ſeine Hände em⸗ por und legte den Zeigefinger der rechten bedeutſam an den Daumen der linken, um die Beweisgründe für ſeine Theorie vermittelſt der fünf Finger numeriren zu können.
„Alſo, wir waren beim Zugreifen,“ ſagte er.
„Nur nicht blöde! Das iſt allerdings bei Hofe eine wichtige Regel.“
„Die Zeit, wo uns Fortuna lächelt, und ſie lächelt jedem Menſchen, würde ich mir alſo erlauben, den Augen⸗ blick des Glückes zu nennen; denn leider verweilt es ge⸗


