Teil eines Werkes 
53. Bd. (1873) Werke
Entstehung
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XIII. „Glück auf, mein Feldherr, führe den Streich!“

Wer dem Gezelte des Prinzen Maiwein auf einer hohen Stange wurde die goldene und geleerte Maitrank⸗Bowle aufgeſteckt, was für die umherlagernden Völker als Zeichen galt, ſich zum Kampfe bereit zu machen. Die Führer begaben ſich zu ihren Truppentheilen, die Conſtabler und Büchſenſchützen ſchauten nach Kraut und Loth, die Reiterei ſchwang ſich in ihre Sättel, und als ſich die Marketenderin mit ihrem Lager zu dem trübſeligen Pan zurückgezogen und die Trompete auf den directen Befehl des Feld⸗ hauptmanns ertönte, ging es auf allen Seiten zum Angriffe gegen die Fahnenburg, wobei die Muſikcorps, an paſſenden Plätzen auf⸗ geſtellt, begeiſternde Vaterlandslieder ſpielten. 5

Büchſenſchützen und Hellebardiere bildeten den Vortrab, und bald meldete das Geknatter der Gewehre, ſowie der Ruf der Lands⸗ knechte:„Hie Maitrank und Freude!“ daß die Plänkerketten an einander gerathen waren, zugleich aber auch brachte ein Reiter die Nachricht ins Lager zurück, datz der Feind ſich am Fuße des Berges verſchanzt habe und daß es nöthig ſei, grobes Geſchütz aufzufahren.

Ein Hurrah für die Conſtabler! Was ziehen konnte, hatte ſich vor die kleinen Feldgeſchütze geſpannt, ein huntes Gemiſch von Landsknechten, Bauern und Waldteufeln. Im Galopp ging es