Das Zwergenneſt.
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Es war einmal ein Mann, der war ſeines Handwerks ein Weber, das heißt, er bekam von den Kaufleuten in der Stadt Seide und Wolle, aus denen er zu Haus auf ſeinem Webſtuhl ſchöne Zeuge zu verfertigen wußte. Da ihm das Leben in der Stadt, ſelbſt bei der ärmlichſten Koſt und der ſchlechteſten Wohnung, für ſein Bischen Verdienſt zu theuer gekommen wäre, ſo hatte er ſich
nach einer andern Wohnung außerhalb umgeſehen und endlich eine gefunden, die, wenn auch nichts weniger als bequem oder ſchön ausſehend, ihn doch ſo ziemlich gegen heftigen Regen und rauhes Wetter ſchützte.
Dieſe ſeine Wohnung ſtand nämlich in der Nähe eines benach⸗ barten Dorfes und war eine baufällige, ſchlechte Hütte, die an ein altes Gemäuer geklebt war. Von dem Gemäuer ſagte man, daß es in uralten Zeiten ein Gefängnißthurm geweſen ſei und zu einer weitläuftigen Burg gehört habe, deren Ruinen man noch auf einem benachbarten Fels ſah. An dieſen Gefängnißthurm nun hatte frü⸗ her der Schäfer des Orts von alten Balken und ſchlechten Brettern ein kleines Haus gebaut und darin gewohnt, um ſeine Se


