Teil eines Werkes 
12. Bd. (1855) Werke
Entstehung
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Glaube, Liebe, Hoffnung.

ſen; die Luft hier oben auf dem Berge iſt zu klar und rein für uns, ſie greift die Nerven an.

Und damit verließen ſie die Kapelle und ſtiegen den Berg hinab zu dem kleinen Dorfe, ihrer nunmehrigen Heimat, das an⸗ fing, ſich wie ſchläfrig einzuhüllen in tiefen Schatten und Abendduft.

Der Abend war ſo ſchön, wie der Tag es geweſen, und wie vom gleichen Gedanken getrieben, ließen ſich die Beiden in der Hälfte des Berges auf einer Steinbank nieder und ſahen, wie die Nacht herauf kam, ſo beruhigend, ſo ernſt und gewaltig.

Dreiundvierzigſtes Kapitel.

Ein ſehr kurzes Kapitel, in welchem ſich der Erzähler erlaubt, eine an ihn geſtellte Frage 3 beſtmöglichſt zu beantworten.

Als vorliegende Erzählung ſo weit gediehen war, drückte eine achtbare Dame aus Hönningen in einem Inſerat der Kölniſchen Zeitung ihre Sympathieen für den treuen Hund Sultan, ſowie den Wunſch aus, denſelben einſtens zu beſitzen. Auch erkundigte ſie ſich auf zarte Weiſe nach ſeinem Alter, was er zu ſpeiſen pflege, und überhaupt nach vielen Gegenſtänden, welche der leichtſinnige Erzähler dieſer Geſchichte vergeſſen hatte, dem Leſer mitzutheilen.

Es iſt für einen Autor ein außerordentlich angenehmes Ge⸗ fühl, wenn er erfährt, daß die Perſonen, von denen er ſchreibt, die Geſtalten, welche er erſcheinen läßt, in der gefühlvollen Bruſt des Leſers Theilnahme, ja Freundſchaft zu erwecken im Stande ſind. Es iſt dies ſchon bei einer kleinen Geſchichte ſehr beloh⸗ nend, die ſchnell erzählt, ſchnell geleſen und ſchnell wieder vergeſſen