Teil eines Werkes 
11. Bd. (1855) Werke
Entstehung
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252 Neununddreißigſtes Kapitel. Kaſſe, und obgleich wir gar Niemanden ſahen, um Billete zu löſen, ſo füllte ſich doch die Kaſſe auf eine wahr⸗ haft erſchrecklich geſchwinde Art. Vom Boden herauf ſtieg es em⸗ por, eine wahre Fluth von Münzen, Silber und auch Gold dar⸗ unter, und ſtieg immer höher, ſo daß wir zuletzt ganz erſchrocken, die Prinzipalin und ich, den Deckel zudrückten, damit das Geld. das immer noch höher anſchwoll, nicht herausrolle und auf dem Boden herumſpaziere. Wir verſchloſſen auch glücklich den Kaſten; doch als das geſchehen war, ſchien das Geld in demſelben rebelliſch zu werden, und oben aus der Spalte heraus ſprang ein Geldſtück

um das andere, und merkwürdiger Weiſe ſämmtlich in meine Taſche.

Da ſagte die Prinzipalin: behalten Sie es, guter Trommler, es ſoll Ihnen bleiben! und dann erwachte ich, und hatte leider nichts mehr als die Erinnerung an dieſen Traum.

Aber der bedeutet unbedingt etwas Gutes, ſprach lachend Herr Sidel,und Sie ſollen ſehen, wir machen hier ganz glän⸗ zende Einnahmen, und Sie erhalten vom Herrn Direktor ein Be⸗ nefiz.

Das gebe Gott! ſeufzte Herr Trommler; und darauf wandte er ſich als höflicher Mann an Eugen mit der Bitte, ihm nicht vor⸗ enthalten zu wollen, was ihm in vergangener Nacht geträumt.

Vierzigſtes Kapitel.

Läßt in Träumen ahnen, daß einer Geſchichte, welche der Verfaſſer in einem früheren Kapitel erzählt, vielleicht etwas Wahres zu Grunde liege, und zeigt die Errichtung eines ländlichen Theaters.

In meinen Träumen von heute Nacht, nahm Eugen das Wort,fand ich frühere Erfahrungen beſtätigt, daß man nämlich gewöhnlich darüber träumt, womit man ſich den Abend vorher lebhaft beſchäftigt.

Aha! ſagte lachend der luſtige Rath,dann kenne ich ſchon deinen Traum!

der zu uns kam,