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gungen an ſich trug. Da konnte man die Unterſchrift des kaiſerlichen Oberſthofmeiſters Carl Liechtenſtein, der Grafen: Fürſtenberg, Thurn, Waldſtein, Kinsky, Czernin, Roſenberg, Lobkowitz, Haſſenſtein, Wartenberg, Schlick, Kolowrat, der Puppa, Berka, Smirczicky, Ran⸗ powa, Kaplircz, Berbisdorf, Ottendorf, kurz der reichſten und mächtigſten böhmiſchen Cavaliere leſen. Und der Inhalt ſelbſt? Der König von Ungarn wurde darin um Beiſtand und Hülfe gegen das Paſſauer Kriegs⸗ volk, welches ſein künftiges Erbe, das Königreich Böhmen und Prag ſelbſt mit völligem Ruin bedrohe, angeflehet. König Mathias wurde aufgefordert, keinen Angenblick zu ſäumen, da die Armee des Erzherzogs eine gegen ihn gerichtete beſtändige Drohung ſei, welche, wenn er, der König, nicht zuvorkomme, ſich noch zum Schaden des ganzen erlauchteten Erzhauſes verwirk⸗ lichen dürfte.
Mit dieſer Zuſchrift im Stiefel ritt Jan Kafka wohlgemuth und unangefochten durch die herumſchwär⸗ menden Reiter des Paſſauer Volkes, welche die Com⸗ munication der Altſtadt mit dem flachen Lande ver⸗ hindern ſollten.
Ende des erſten Theiles.
Druck von Lutſchansky u. Spitzer.


