Teil eines Werkes 
1. Th. (1862)
Entstehung
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ſichtes übten unwillkürlich den Eindruck großer Ver⸗ ſchmitztheit, welche mit Muth und ſeltener Körperkraft gepaart ſchien; Schade nur, daß dieſe kräftige Geſtalt nun durch ein Fußübel gehindert wurde, aus all' den Eigenſchaften, die ſie ſo ganz zum Waffenhandwerk be⸗ ſtimmt zu haben ſchienen, Vortheil zu ziehen. Jener Eindruck ungewöhnlicher Verſchmitztheit wurde noch durch eine ungewöhnliche Beweglichkeit des grünlich ſchillernden Augapfels, des einen noch übrigen Auges, und einen eigenthümlich ſpöttiſchen Zug um die Mund⸗ winkel unterſtützt. Katharina Brigitte entſann ſich den⸗ ſelben Landſtreicher ſchon den ganzen Morgen über, um das Haus herum lungern geſehen zu haben, ſie griff deſſen ungeachtet in die Taſche, welche ſie an ihrem Gürtel trug, langte etwas kleine Münze hervor und reichte ſie, ohne einen Blick von dem Buche zu wenden, dem Bettelmanne, dieſer faßte aber zum nicht geringen Schreck der Meiſterin die Hand der Geberin, ſchob ihr einen Zettel zu und eilte ſo raſch er konnte nach der Thüre.

Der Zettel enthielt die Warnung, daß kein Stein auf dem anderen, und kein Bewohner des Hauſes zum ſteinernen Röſſel am Leben bleiben ſolle, wenn der ketzeriſche Rebell nicht binnen zwölf Stunden in die Hände der Gerechtigkeit geliefert ſein würde. Unter⸗