Teil eines Werkes 
4. Th. (1864)
Entstehung
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Welch ein Abſtand von der Lady, ſtrahlend im Glanze der Steine.

Die Baronin trat mit Pierre zum Walzer an.

Welch' graziöſe Leichtigkeit, welch' decentes Maß⸗ halten! Kein Schritt, keine Bewegung, kein Kopfneigen, das nicht lauten Beifall verdient hätte.

Man fragte ſich: iſt ſie ein Weib? Nymphe, nein, eine Göttin. Vernachläſſigt erkennt die Lady, daß ſie eine Venus am Triumphwagen der Pſyche iſt, Pierre nur an dem Munde der Baronin hängt; ſie, eine Kennerin, weiß nun klar, daß dieſes rückſichtsvolle Be⸗ uehmen, dieſe Seligkeit im Frauendienſt, wie ihn Pierre ausübt, auf Hochachtung, nicht auf Galanterie der Mode baſirt iſt; es unterliegt keinem Zweifel, er liebt ſie. Und mit welcher Hoffnung? fragt ſie ſich.

Ein neues Studium des Paares läßt aus einzelnen Momenten, aus vorübergehenden Lichtblicken in der Baronin Geſicht, an der Theilnahme, die ſie an Pierre's Unter⸗ haltung nimmt, erkennen, daß ſie ihre Zuneigung zu ihm nicht verhüllen kann.

Dem Balle folgt ein Souper. Pierre ſitzt an der Baronin Seite. Ein brillantes Feuerwerk im Garten ladet die Gäſte dahin ein. Pierre, als derjenige, welcher im Hauſe wohnend, das nächſte Anrecht auf dieſes Glück hat, führt die Baronin.