Teil eines Werkes 
4. Th. (1864)
Entstehung
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als die dichte Umhüllung auspreßten. Ein völliger Berg von Decken und Tüchern lag auf dem Kranken, der ſelbſt wieder in doppelte Linnen gehüllt war, ſo daß nur der Kopf aus der Unmaſſe von Kleidungsſtücken und Bettzeug hervorragte.

Iſt die friſche Sendung von Gentiana verna ſchon angelangt? fragte Mignoni ſeinen Genoſſen Magnus, der in der Fenſterniſche noch immer blätterte, mit halblauter Stimme.

Nein, Herr Collega, noch nicht, bedenkt doch die Entfernung; wie wäre es möglich, binnen vier und zwanzig Stunden dieſe Blumen am Schneeberg zu

ſammeln und auch ſchon hier zu haben.

Der Kaiſer ſtöhnte wieder auf.

Mignoni wandte ſich an den Fürſten.

Geduld, Majeſtät! ich erwarte von der Gentiana die herrlichſten Erfolge. Die Gentiana verna iſt eine Pflanze, die nur auf den höchſten Zacken der Alpen wächſt.

Was kümmert mich das, wo Eure Kräuter ſproſ⸗ ſen, ſeufzte der Kaiſer,heilt mich lieber.

Mignoni ſchüttelte den Kopf und erwiederte:Ich habe Euer Majeſtät wiederholt, obgleich vergeblich, vor der Zukunft gewarnt; ich habe gewagt, Euer Majeſtät zum Oeftern den Genuß des Weines zu unterſagen und gegen alle ungewöhnliche Ausdehnung der Tafel⸗

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