Teil eines Werkes 
3. Th. (1864)
Entstehung
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Eil was mir an ihrer Stelle auch ſagen würden.

Und das wäre?

Das Reich bedarf der Ruhe, und der junge König iſt ja ſo nach Euer Majeſtät Hinſcheiden zur Regie⸗ rung berufen; oder gedulden ſich Euer Majeſtät und tragen mit der Jugend und Unerfahrenheit des Prin⸗ zen Ferdinand noch ferner Mitleid; oder ſo: Wir hätten es nie gewagt, Euer Majeſtät zur ungnädigen Verab⸗ ſchiedung des Cardinals zu rathen; da es aber nun einmal geſchehen iſt, ſo können wir Euer Majeſtät nur beglückwünſchen, eines ſo läſtigen Mentors ſo leich⸗ ten Kaufes los geworden zu ſein.

Wie aber, wenn ſie ſich im ganz entgegengeſetz⸗ ten Sinne äußerten? 1

Das wird keiner aus dem geheimen Rath thun, das könnte nur ein Proteſtant oder eine Creatur des Cardinals.

Zum Beiſpiel Herr von Mollart oder der Reichs⸗ kanzler Ulm.

Der Deutſchmeiſter machte eine verneinende Be⸗ wegung und entgegnete:Hans Mollart iſt bei wei⸗ tem nicht ſo befreundet mit dem Cardinal, als Ihr zu denken ſcheint und Ulm iſt viel zu ängſtlich, um es mit uns zu verderben.

Nun frage ich Euer Liebden noch, was wird der Kaiſer ferner thun?