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Comitate, daun die ſtädtiſchen Obrigkeiten, der Bürger⸗ meiſter an der Spitze, hierauf die ſtändiſche Miliz, die Knechte des Palatins, kaiſerliche Trabanten, Musketiere, Mollartiſche Landsknechte und viel, ſehr viel Volk.
Die Fenſter rings um die Straßen, durch welche
der Zug ſchritt, waren mit Teppichen und koſtbaren Kiſſen belegt; auf dieſe Kiſſen ſtützten ſich die weißen, vollen Arme reichgeſchmückter ſchöner Frauen, welche ihre Tü⸗ cher ſchwenkten. König Ferdinand blickte nicht ein ein⸗ ziges Mal zu den Fenſtern empor, Trommel wirbelten, Trompeten ſchmetterten, aber Ferdinand ſchritt unerregt, unwandelbar die Augen zu Boden geſchlagen, vorwärts.
Laſſen wir das übliche bei jeder Krönung wieder⸗ kehrende Einerlei von Ceremonien und führen wir unſere Leſer lieber in den weiten reich ausgeſchmückten Saal des königlichen Reſidenzſchloſſes zurück.
Am oberen Ende der Tafel war etwas erhöht ein Thronſitz für den neugekrönten König errichtet. Ferdi⸗ nand ſetzte ſich im vollen Krönungsornat zu Tiſch. Es war das Krönungsmahl, welches bei offenen Thüren ge⸗ halten wurde. Rechts neben Ferdinand ſaß der Hoch⸗ und Deutſchmeiſter, links Cardinal Khleſl, Graf Niklas Forgacs reichte das Handwaſſer, Rakoczy das Tuch zum Abtrocknen.
Ich will alle die ſtrahlenden Namen der ungari⸗ ſchen Geſchichte nicht anführen, deren Träger an dieſer


