Teil eines Werkes 
3. Th. (1864)
Entstehung
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man bemerke, der Cardinal machte ein Wortſpiel, was ganz gegen ſeine Gewohnheit war zu ſchaden gekommen.

Kurz, es ſchien, daß mit dem Cabinetsdirector über die böhmiſchen Angelegenheiten kein ernſtes Wort zu reden ſei, die Erzherzoge unterließen daher auch jeden Verſuch.

Daß aber die Erzherzoge Unrecht hatten, bewies der Briefwechſel des Miniſters mit dem Kaiſer, der nie lebhafter unterhalten war, als in den Tagen, welche auf den Prager Fenſterſturz folgten.

Khleſl ſchrieb des Tages oft ſieben bis acht eigen⸗ händige Briefe an den Kaiſer, und jeder lautete ſo ernſt, als es der Ernſt der Sache forderte.

Der erſte Brief Khleſls war tröſtender Art; er meinte darin, der Kaiſer möge ſich die Unruhen nicht allzu ſehr zu Herzen nehmen, die Vorkehrungen der Stände ſeien, wie er von guter Hand her habe, nicht gegen den wirklichen Landesherrn vermeint, ſondern gegen andre Einflüſſe, von denen beſſer ſei gar nicht zu reden. Er könne dem Kaiſer nur ſo viel ſagen, daß man mit den Rebellen fein glimpflich umgehen müſſe, da man über kurz oder lang ihre Hülfe brauchen könne. Der gewöhn⸗ liche Nachſatz:Mit meinem Brief in's Feuer! war nicht vergeſſen.

Beunruhigt hatte den Cardinal die Entfernung

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