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Ja Tſchapin, Du mußt ſehen, zu einem ſolchen Spiritus zu gelangen; vielleicht wird auch für Dich eines Tages der Strick zum Wehrgehäng und der Galgen zum könig⸗ lichen Reitpferd.“
Mit ſolchen Gedanken kehrte der Bandit nach Pres⸗ burg zurück; mit ganz andern aber näherte ſich Eckart zur gleichen Zeit der Hauptſtadt:„Ich werde ſie wieder⸗ ſehen, mit ihr in einer Stadt, unter einem Himmel wohnen. Gott möge den Cardinal und die ganze Kleriſei in ſeinen heiligen Schutz nehmen; ich bin es zufrieden, daß mich dieſer durchlauchtige Vater wegſchickte. O Euphroſine, liebe mich nur den hundertſten Theil ſo, wie ich Dich, und ich will weder Papſt noch Kaiſer beneiden. Wenn ich nur früh genug anlange, um heute noch einen Beſuch beim Obriſt zu machen; es wird ſich zwar nicht ſchicken, aber am Ende komme ich ja von Seite des Erzherzogs; Gott ſei Lob und Dank, daß mein Herr Vater Erz⸗ herzog iſt— Eckart hatte heute zum erſten Mal ent⸗ deckt, daß es doch vortheilhaft ſei, aus erzherzoglichem Geblüt zu ſein— man muß mich wohl empfangen, aber muß Euphroſine auch? Nein, das nicht; aber ſie wird!“
Mitten durch dieſe Gedanken ſtahl ſich das Bild ſeiner Mutter; er machte ſich Vorwürfe, daß ſein Herz ſo voll von einem einzigen Gefühl war, daß die kindliche Liebe ſich in einen unſichtbaren Winkel verkrochen zu


