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ein rechtgläubiger Katholik, und guten Katholiken wird ein Beichtvater und der Empfang des heiligen Abend⸗ mahls nie verſagt. Es hat alſo mit dem Fortgehen noch gute Weile, die Ihr am beſten mit der Anordnung Eures letzten Willens ausfüllen könnt. Wie ich Gele⸗ genheit zu bemerken hatte— gewöhnt Euch doch das Dareinreden ab, wenn ein älterer Mann ſpricht— ſo ſeid Ihr ein Mutterſöhnchen, das Geld zugeſteckt er⸗ hält oder ein Glückskind, das Fortuna mit ihrem Füll⸗ horn überſchüttet, oder ein Gauner, dem das Leeren frem⸗ der Säcke auf überraſchende Weiſe gelingt; mit einem Wort, Ihr habt Geld! O macht keine ſo wilden Au⸗ gen— Ihr habt Geld, ich weiß es.— Wo habt Ihr meinen Beutel? Er enthielt wenigſtens zwanzig Gold⸗ ſtücke; was ſage ich: er enthielt dreißig, vierzig, fünfzig Ducaten; ja fünfzig, jetzt erinnere ich mich, gebt mir den Beutel!“
Vergebens betheuerte Eckart, daß er keine Spur eines Beutels erblickt habe; der Hakenſchütz verſetzte im Tone der Nachſicht:„Nun gut, Ihr habt den Beutel geſtohlen, das begreift ſich; aber was kann Euch das viele Geld jetzt noch nützen, da Ihr morgen Abends ſchon ein vortreffliches Souper für die gefiederten Be⸗ wohner des Stadtwäldchens abgeben werdet.— O ſtellt Euch nur nicht ſo entrüſtet— ich will ja gar keine Be⸗ kenntniſſe, behaltet meinetwegen den Beutel und nehmt
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