Teil eines Werkes 
2. Th. (1864)
Entstehung
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könnt übrigens ruhig aus der Welt gehen und mit dem tröſtlichen Gedanken ſterben, daß Ihr die Gaunerkrone verdient hättet, wenn es eine gäbe; die Gardunna würde für Euch beten, wenn Ihr derſelben angehörtet denn Ihr habt mich, Tſchapin getäuſcht, Caramba! das will etwas ſagen. Ein ſechszigjähriger Fuchs iſt ſchwer zu betrügen, Ihr habt es vollbracht! Uebrigens be⸗ greife ich nur Eines nicht, warum Ihr hierher zurück⸗ kehrtet. Seid aufrichtig, und ich verſpreche Euch, daß Euch der Scharfrichter das Genick zerbrechen ſoll, als ob es aus Marzipan wäre.

Eckart wußte nicht, ob ſein Freund Tſchapin träume oder, wie es ſchon öfter vorgekommen, ſo ſtark berauſcht war, daß er die Beſinnung verloren hatte; er ſagte daher, ſich der letzteren Meinung zuwendend, ziemlich unwillig:Legt Euch nieder und ſchlaft Euern Rauſch aus], macht aber ſchnell damit, da ich Euch nicht ver⸗ ſprechen kann, ob ich in einer Stunde noch bei Euch ſein werde.

Der Bandit erwiederte, die Hände über dem Kopf zuſammenſchlagend:Du heilige Jungfrau vom Pfeiler! das Unglück hat den armen Burſchen ganz verwirrt gemacht; er redet vom Fortgehen wie von einem Spa⸗ ziergang! Jawohl werdet Ihr von hier fortgehen, aber nicht ſo ſchnell, als Ihr meint; ich denke, morgen früh wird es auch noch Zeit ſein. Ihr ſeid glücklicherweiſe