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war ganz erſtaunt, daß dieſer ſehnſüchtige große Herr Eure Durchlaucht waren.
Ich hielt mich des Tags über im Quartier der Mollartſchen Knechte verborgen und ging nur des Abends aus, um meiner geiſtlichen Eminenz Bericht zu erſtatten. Ich ſollte ihm außerdem die Ankunft jedes Couriers melden und jeden Schritt auskundſchaften, den Einer der anweſenden Stände heimlich machte; um dies zu erfahren, mußte ich meine Cameraden ausſenden und mit dem Gelde des Cardinal's bezahlen.“
„Mit einem Wort, der würdige Cardinal ließ Euch den Häſcher ſpielen.“
Eckart wurde todtenblaß und drückte die Zähne gegen⸗ einander, daß man ſie ächzen hörte. Der Erzherzog legte die Hand auf die Schulter des Sohnes und fuhr fort: „Was liegt daran? wußtet Ihr denn, wozu der Schuft Eure Unerfahrenheit nützte? Das Beſte, was geſchehen kann, iſt, daß Ihr Euch ſo ſchnell als möglich entfernt; geht jetzt, lieber Eckart und beruhigt Euch; in einer halben Stunde wird Euch Herr von Mollart einen Brief an meinen kaiſerlichen Bruder, zugleich mit dem Urlaub des Cardinals zuſtellen. Nun lebt wohl, mein Kind und umarmt mich.“
Eckart küßte dem Erzherzog weinend vor Scham und Zorn die Hand und verließ das Gebäude. Erzherzog ſagte aber zu ſich ſelbſt:„Gott Lob, daß die ehrliche


