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eine dritte Perſon zwiſchen mich und dieſen wohlthätigen Erblaſſer drängte.“
„Was meint Ihr damit?“
„Ich meine damit, daß ich das Unglück habe, einen Cameraden zu beſitzen, der mir ſo freundſchaftlich zuge⸗ than iſt, daß er buchſtäblich nicht von meiner Seite weicht; ſeine Beſorgniß um mein Wohl geht ſo weit, daß er mich ae bis in das Vorgemach Eurer Durchlaucht begleitete.“
Dieſe Worte ſprach Tſchapin mit einem Gemiſch von geſchmeichelter Eitelkeit und Mitleid mit dem armen Burſchen, der durchaus ſein Freund ſein wollte. Der heller blickende und dabei viel argwöhniſchere Erzherzog rief: „Vielleicht ein Spion Sr. Eminenz?
„Spion! der Burſche iſt ſo dumm, daß er nicht merkt, wenn man ihm den Schellen-Obern mit dem Eichel⸗Obern ſticht, ſo albern, daß er Spade und Denari ſtets verwechſelt und ſo anhänglich, daß er ſich für mich hängen ließe.“
„Wozu ihm allerdings leicht Gelegenheit werden könnte.“
„O redet nicht ſo Euere Durchlaucht, ſolche Reden wirken auf meine Nerven und könnten die Sicherheit mei⸗ ner Hand beeinträchtigen.“
„Nun, wenn der Burſche Euer ſo warmer Freund iſt, was habt Ihr denn zu klagen?“
„Ach zu große Freundſchaft iſt oft ſehr hinderlich und


