Teil eines Werkes 
2. Th. (1864)
Entstehung
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geht wirklich ſchon auf den letzten Füßen. Nachdem Khleſl den Soldaten nochmals freundlich zugenickt und ſich bei Hans Mollart empfohlen hatte, nahm er den Inſpector der Sat⸗ telkammer bei Seite und ſagte gebieteriſch:„Der Wagen, auf welchem der Spanier ſitzt, wird zwei Stunden ſpäter abfahren.“

Der Aufſeher ſchlug verzweifelt die Hände zuſammen und fragte:„Wie ſoll ich denn das anfangen, der Wagen iſt ja gepackt, beſpannt und Alles in ſchönſter Ordnung?“

„Macht das, wie Ihr wollt, laßt die Pferde Hufeiſen, den Wagen Räder, den Kutſcher Leitſeil und Peitſche ver⸗ lieren, das geht mich nichts an; ich ſage Euch nur, der Wagen wird zwei Stunden ſpäter abgehen.“

Laſſen wir den dicken Inſpector die Hände ringen und ſchauen wir, wohin ſich der Cardinal begiebt.

Er tritt bei dem dienſtthuenden Officier ein.

Es iſt ein noch ſehr junger Mann von offenen freund⸗ lichen Zügen, deren Aehnlichkeit mit einem viel ernſteren verſchloſſeneren Geſicht, das uns ſchon wiederholt unter die Augen gekommen, auffallend iſt.

Der junge Mann ſieht jener Dame ähnlich, welche wir im Schloß Winkl begegneten und jenem deutſchen Herrn, welcher dort als Patriarch waltete, ſonſt aber als Erzherzog Maximilian mehr gefürchtet als geliebt war.

Der Hauptmann, den wir vor uns haben, glich ſei⸗ nem Vater und zwar zum Sprechen; aber alle die Här⸗