Teil eines Werkes 
1. Th. (1864)
Entstehung
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In unſerm Vertrag allerdings nicht, aber wohl in jenem Katechismus, den Jeder auswendig können ſoll, der auf den Ruf eines Mannes von Ehre Anſpruch macht.

Wenn ich Euch aber bitte, jede Gefahr zu meiden.

Ich werde ſie nicht ſuchen!

Ihr ſollt ihr ausweichen.

Lebt wohl!

Ihr verſprecht!

Ich verſpreche mich als Menſch aus dem Handel

zu ziehen, deſſen Ihr Euch nicht zu ſchämen haben ſollt.

Ich hätte Euch nicht für ſo hartnäckig gehalten.

Ihr dachtet an das verwünſchte Hänschen, mit dem Ihr durchaus ſpielen ſolltet.

O ich bin beſtraft dafür! Dies ſagte Euphroſine mit ſo troſtloſer Miene, daß ihr Eckart gern um den Hals gefallen und die ſchönen etwas feuchten Augen geküßt hätte; er merkte, daß er jetzt ſcheiden müſſe, wenn ſeine guten Vorſätze nicht noch Schiffbruch leiden ſollten, alſo drückte er Euphroſinens Hand mit etwas mehr Ungeſtüm, als einem ruhigen leidenſchaftloſen Jüngling anſtändig, an die Lippen und eilte, als ob er ſich auf der Flucht be⸗ fände, die Treppen hinab.

Ueberlaſſen wir dem wackern Hauptmann die Hand⸗ habung ſeines neuen ritterlichen Amtes, die Unſchuld zu ſchützen und folgen wir dem Schall der Glocken, welcher den Morgen feierlich einläutet. 4

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