Teil eines Werkes 
1. Th. (1864)
Entstehung
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Wer ſagt Euch aber, daß ich gerade ihr Vertrauter werden will?

So müßt Ihr Euch deutlicher ausdrücken und nicht ſagen, Ihr wolltet überhaupt nur das Vertrauen Einer Dame.

Ich will ausſchließend das Eure, Euphroſine, iſt das deutlich?

Euphroſine nickte, nicht ohne einen dankbaren Blick auf den jungen Mann zu werfen, doch ſagte ſie gleich dar⸗ auf:Nun gut, ich will Euch wie einem Freund und Bru⸗ der vertrauen, aber das Geheimniß gehört nicht mir allein, und die Freifrau, welche die edelſte Dame von der Welt iſt, hat das gleiche Recht darauf; Ihr ſeht daher ein, daß ihr Alles, was zwiſchen uns abgeredet wird, mitgetheilt werden muß.

Eckart wagte keinen ferneren Widerſpruch. Euphro⸗ ſine aber fuhr fort:Ihr habt den trotzigen ſtolzen Mann bemerkt, der uns insgeſammt wegen des unſchuldigen Spieles höhnte?

Den Don Carlos d'Auſtria meint Ihr?

Denſelben, er iſt ein Sohn des verſtorbenen Kaiſers, dem ſein Nachfolger, der Himmel mag wiſſen warum, ſo

Manches durch die Finger ſieht; nun ſind aber alle dieſe

Baſtarde, wie der Obriſt ſagt, des Teufels. Alle? fragte Eckart verſtohlen lächelnd. Alle wenigſtens, die mein Vetter kennt. Wann ſagte er das?