Teil eines Werkes 
1. Th. (1864)
Entstehung
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erſtens Verſchwiegenheit zuſichere und zweitens ſein Eh⸗ renwort verpfände, ſich in keinerlei Streit oder Zank ein⸗ zulaſſen, an allerwenigſten aber ſich irgend einer Gefahr auszuſetzen. Natürlich gelobte Eckart alles Verlangte an, und fühlte ſich dabei ſo glücklich, als ob ihn Herr von Khleſl mit der geheimſten Miſſion der Welt betraut hätte. Eu⸗ phroſine ſchien aber ihr Vornehmen zu reuen, denn ſie ſagte plötzlich:Wenn ich Alles recht überlege, iſt es doch beſſer, ich ſchweige, alſo gute Nacht, Herr Capitain.

Mit dieſer Reue, ob ſie ernſtlich gemeint war oder nicht, ſchien Eckart durchaus nicht einverſtanden, denn er bat und flehte ſo lange, bis Fräulein Euphroſine durch ſo viel Andringen erweicht, ihren Entſchluß änderte. Sie ſagte: Nun mag es ſein, kommt etwas Böſes dabei heraus, iſt es doch nicht meine Schuld und am Ende drückte es mir ja auch das Herz ab, wenn ich ſie ſo ganz ſchutzlos dem Ab⸗ grund zutaumeln laſſen müßte.

Dieſe Worte erhöhten die Neugierde des jungen Offi⸗ ciers. Er rief:Das ſoll ſie nicht, das ſoll ſie nicht!

Mit einem ſtrafenden Blick entgegnete Euphroſine: Freilich ſoll ſie nicht, aber werdet Ihr ſie hindern?

Ob ich ſie hindern werde!

Wißt Ihr auch, wen ich meine?

Das nicht.

Und wollt Jemand hindern, den Ihr gar nicht kennt?

Der junge Mann mußte geſtehen, daß er ſich etwas