Teil eines Werkes 
1. Th. (1864)
Entstehung
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Eigenthumsrecht nichts zu thun. Ja könnte man dieſe Herren des Hochverrathes überweiſen, das wäre was Anderes; in dieſem Falle könnten ihre Güter vom Mon⸗ archen eingezogen werden. So lange ſie aber als ruhige Unterthanen leben(Seyfried Breuner konnte ſich nicht enthalten, dem Dominicaner in's Geſicht zu lachen), ſo lange ſie nicht den Landfrieden brechen, müſſen wir ſchon mit der menſchlichen Schwachheit Geduld haben. Se. Eminenz, die doch ein Mitglied des Cardinalcollegiums iſt, theilt mit mir die gleiche Anſicht, ob er auch nichts unterläßt, die Abgefallenen wieder in den Schooß der Mutterkirche zurückzubringen.

Morgen wird er ja predigen, ſchaltete Bruno Mansfeld ein, der für den kommenden Tag zur gottes⸗ dienſtlichen Feier eigens entboten worden war.

Ja, wir werden das Glück haben, verſetzte die Hausfrau,wieder einmal das Wort Gottes aus dem Munde des begeiſterten Mannes zu hören.

Den der Teufel holen ſolle! fügte Breuner in Gedanken hinzu.

Von all dem, was die Anweſenden ſo ernſtlich be⸗ ſchäftigte, nahm weder der alte Oberſtallmeiſter noch der junge Hauptmann die geringſte Notiz. Jener war viel zu beſchäftigt, Johanna Hippolita von Fürſtenberg den Nutzen des Cicisbeates auseinander zu ſetzen, und das Fräulein ſolchermaßen von ſeinem nationellen Stand⸗ punkt würdig auf den Eheſtand vorzubereiten, und dieſer