Teil eines Werkes 
1. Th. (1864)
Entstehung
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Kinderkrankheit, die er ſelbſt leicht überſtanden hatte, bei

Letzterem chroniſchen Charakter angenommen habe; er brachte das Geſpräch unbemerkt auf Poeſie und Roman⸗ literatur. Ich äußerte mich, wie ſchwer es ſei einen vater⸗ ländiſchen Stoff romantiſch zu bearbeiten, wie es ſo ganz und gar an dem Hauptelement des hiſtoriſchen Romans, der Hofanekdote, mangele; der heitere Greis lächelte, ſchüt⸗ telte den Kopf und meinte, man müſſe nur an dem rechten Ort zu ſuchen verſtehen.

Ich hielt das für eine bloße Redensart, forſchte nicht weiter nach und hatte den Gegenſtand unſerer Unterredung längſt vergeſſen, als der gute Pater mich bat, mit ihm in die Cajüte hinab zu ſteigen.

Dort angelangt kramte er eine Weile unter den Pa⸗ pieren, die in ſeinem Mantelſack ſteckten, herum, und brachte endlich ein mit grünen Schnüren ſorgfältig zuſammenge⸗ bundenes Päckchen zum Vorſchein. Es waren, wie ich bei näherer Beſichtigung erkannte, eine bunte Menge von Abſchriften. Der Mönch zog ein zierlich dickes Convolut daraus hervor, hielt es mir vor die Augen und fragte mit innerer Selbſtbefriedigung:Nun, was ſagen Sie dazu?