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das Schiff, das ihn ausſetzte, in der unermeßlichen Ferne verſchwindet— ſo ſank er auf die Bank zurück und wie ein Herzſchlag traf ihn zum Erſtenmale der Gedanke: Du liebſt ſie!
„Ei! Eil! Herr Schwiegerſohn, Heute machen wir keine„ Carmina!“ ſprach lächlend der alte Amtmann Leonhart, der nach einer Weile feſtlich gekleidet in die Laube trat das ſchwarze goldgeſtickte Sammtkäppchen auf dem ehr⸗ würdigen Silberhaupt, und feſtliche Knaſterwolken aus⸗ blaſend. Er bemerkte in ſeinem gutmüthigen Eifer nicht, was in Bürger vorging, und da er ihn als einen zerſtreu⸗ ten Menſchen kannte, der's nicht allzu genau mit der Glocke nahm und auch überzeugt war, daß dem Glücklichen Keine ſchlage, ſo trieb er ihn faſt mit Gewalt in den Hochzeit⸗ frack hinein und beſtand darauf, daß der Herr Schwieger⸗ ſohn heute in Figaro⸗Locken erſcheinen müſſe.
Nach Boie und dem Grafen langten allmählig auch die übrigen Hochzeitsgäſte an und verſammelten ſich in dem zu ihrem Empfang feſtlich mit Guirlanden und Blumenkrän⸗ zen geſchmückten Gaſtzimmer des Leonhartiſchen Hauſes. Alle Freunde und Bekannte deſſelben aus der Umgegend 8 fanden ſich ein, und ſelbſt mehre Familien von dem be⸗ nachbarten Landadel hielten es nicht unter ihrer Würde, gelegentlich vorzuſprechen, ganze Kutſchen voll wohleinſtu⸗ dirter Gratulationen vor dem Amthaus zu Niedeck auszu- laden und ihnen ſelbſt auf dem Fuße nachzufolgen. Als wollte das Mehr noch ein Mehr gebären, hatten Bürger und ſein Schwiegervater alle Hände voll zu thun, die An⸗ kommenden zu empfangen und unter tauſend Förmlichkeiten an der hochzeitlich ruftenden Miuhe vorüber in das Ga


