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gangenheit aufgeleſener Knochen“, erwiderte er, indem er ſeinen Hut aufſetzte und die Heimwegscigarre anzündete. „Gute Nacht, lieber Grey. Beſuche uns bald. Lily und Miß Weſton werden ſich ſehr freuen, Dich bald zu ſehen. Dein Pathchen bekommt Zähne, und iſt daher etwas eigen⸗ ſinnig und zu geſelligem Verkehr nicht aufgelegt, ſonſt würde es ſich gleichfalls ſehr freuen. Vergiß nicht“, ſagte er ernſt, als er ſich an der Thür umwandte, um mir nochmals die Hand zu ſchütteln,„vergiß nicht, Grey, daß ihr Beide, Du und das Fatum, mich zu einem vollkommen Bekehrten ge⸗ macht habt. Ich bin nicht mehr, was ich war, ich habe mich in Vielem geändert. Vor allen Dingen bin ich nicht mehr ein Weiberfeind, bin kein Miſogyn mehr.“
Er ſtand noch einen Augenblick an der Hausthür; ſein Antlitz und ſeine Geſtalt wurden hell von dem Licht der Kerze beſtrahlt, die ich in der Hand hielt. Dann verſchwand er,— für meinen Leſer auf immer— in der Dunkelheit der Nacht draußen.
Als ich mich in meinem Zimmer wieder allein nieder⸗ ſetzte, das feine Gegenwart mir noch eben verſchönert hatte, und über unſere Unterhaltung an dieſem Abend nachzuſinnen begann, blitzte ein ſeltſamer Gedanke durch meinen Geiſt. Ich dachte, vielleicht ſind Grey und Charlton im Weſent⸗ lichen ein und derſelbe Menſch, und der wirkliche Unterſchied


