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Die unbeſtimmte, ſchwerzliche Befürchtung, welche mir am Hochzeitstage über dieſen Punkt aufſtieg, hatte ſich glücklicher Weiſe als falſch erwieſen. So ſind wir denn wieder allein zuſammen in meiner Wohnung. Die Nacht, gleich der erſten, in der der Leſer ſich mit uns niederſetzte, iſt tief winterlich, mit eiſiger Kälte in der Luft und mit Schnee auf der Erde. Wir ſind nicht von einem Hof im„Temple“ umgeben, ſodern von einem ziemlich umfangreichen Square, in deſſen Mittelpunkt eine große moderne Kirche ſteht. Wir ſehen, bevor ich die Laden ſchließe,(denn ich bin ein Be⸗ wohner des erſten Stockwerkes) aus den Fenſtern meines Wohnzimmers. Vor uns liegt die vom Mondlicht erhellte Kirche, und die Schneeflocken fallen herab von den beladenen Zweigen der Bäume ringsumher, ſo oft der leiſe aber kalte Wind die Aeſte berührt und bewegt. Die entgegengeſetzte Seite des Square glänzt bleich im Mondlicht, während die Häuſer an den dunkeln Seiten mit den ſchneeig ſchimmernden, mondbeſchienenen Hauben ihrer ſchrägen Dächer wie alte Neger mit weißen Häuptern ausſehen.
Nach langem Hinausſchauen wendet ſich Fritz fröſtelnd ab, und ich eile, die Vorgänge vor der Nacht und dem Winter zu ſchließen. Er ſtellt den alten Lehnſtuhl an ſeinen alten Platz am Kamin und ſchürt das Feuer kräftig an. Ich reiche ihm ſeine Pfeife, er nimmt noch einen Stuhl zu


