Teil eines Werkes 
2. Th. (1860)
Entstehung
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Reiſens;— denn gleich vielen andern heißen und aben⸗ teuerlichen Naturen hatte er im erſten Aufleuchten jugend⸗ licher Männlichkeit, wo der freie, wilde Geiſt im Innern warm wird bei der conventionellen Einengung und der ein⸗ tönigen Routine des höheren civiliſirten Daſeins, das Em⸗ pfinden des„unverfälſchten Seins“ und den Wunſch ge⸗ hegt, das Leben der großen Städte gegen die wilden Wälder und ſchranckenloſen Steppen der Wildniß zu vertauſchen. Er las Mansfield Parkyns und wieder ſchmachtete er da⸗ nach, einem wilden Häuptling in die Wüſte zu folgen. Seine junge Phantaſie hatte oft bei der Idee gejubelt, von einem Schiffsboot in einer afrikaniſchen Bucht ausgeſetzt zu werden, dort das gewohnte Selbſt abzuwerfen und im Tau⸗ mel der Ekſtaſe in das Innere vorzudringen. Im Ueber⸗ maß ſeiner Sehnſucht hatte er nach dem Zuſtande der Natur verlangt, in welchem eines Gentlemans einfache, aber vollſtändige Toilette beendigt iſt, wenn er ſich ein Viertel⸗ pfund ranzige Butter auf den Kopf gelegt und dann für ein paar Augenblicke in der Hitze einer tropiſchen Sonne geſtanden hat.

Er kam ungeſtüm mit Mr. Parkyns' Buch in der Hand in meine Wohnung geſtürzt, und erging ſich in einer be⸗ redten Aufwärmung ſeiner Wildnißträume. Er war wieder ganz ein Knabe in ſeinem ſchwärmeriſchen Gemälde der Glück⸗