Teil eines Werkes 
2. Th. (1860)
Entstehung
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Verbindung mit Geiſtern, die kein Anderer ſieht, und ver⸗ kehren in der geheimnißvollen Stille der Nacht, zwiſchen Licht und Dunkel, zwiſchen Wachen und Schlafen mit jenen Weſen, welche ein Glied zwiſchen Sterblichkeit und Gött⸗ lichkeit, zwiſchen der ſinnlichen und geiſtigen Welt bilden. In der großen, langſamen Charakterveränderung beim Uebergang von der Jugend zu dem Mannesalter ſind wir ſo manchen launiſchen Gemüthswandlungen unterworfen, in denen wir neue Kerzen ſtatt der alten aufſtecken, und für eine kurze Zeit wieder in eine frühere Gemüthsphaſe zurück⸗ verfallen, welche jedoch raſch vorübergeht und ſich zu etwas Reiferm entwickelt. Dieſe Stimmungen des Gemüths, dieſer Streit zwiſchen Ton und Höhe unſers Denkens iſt ein Gegenſtand, über den ich oft nachdenke. Ungeachtet er zum ernſten Mann herangewachſen und gereift iſt, hat Fritz noch oft Anfälle ſeiner knabenhaften Luſtigkeit, durch welche er mich immer lebhaft und angenehm an die muntre, rege Jugendzeit erinnert, in der ich ihn zuerſt kennen lernte. Solche Augenblicke ſind mir ſehr werth; die alte Zeit ſummt fröhlich im Herzen und ruft mir wieder die Bilder unſeres jungen Selbſts hervor. Wie ein Mann nach langen Jahren der Abweſenheit ſein Geburtsdörfchen wieder be⸗ ſucht und wieder jung wird, indem er das Läuten der alten Glocken, das Rauſchen und Sauſen in den Zweigen der