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ſpruch hinnehmen: Menſchen, welche ſich lange durch die finſtern und rauhen Pfade des Kummers und der Sorge hindurchgeſchlagen haben, werden vielleicht niemals den Reiz heitern Frohſinns erlangen. Sie werden wahrſcheinlich für immer einen Anſtrich von Bitterkeit behalten, welche haupt⸗ ſächlich, wenn auch nicht ganz und gar aus den Prüfungen entſpringt, wie dieſe wiederum aus angeborenen Fehlern und Schwächen hervorgehen, die der Prüfungen bedurften, um unterdrückt oder geheilt zu werden. Die Dinge können ſo echt gefärbt werden, daß man oft die Farbe nicht daraus entfernen kann, ohne den Stoff ſelbſt zu zerſtören. Sieg iſt ſelten ohne Verluſt zu gewinnen.
Und natürlich genug, litt meine Geſundheit in meinem langen ſchweren Kampf; das Gehirn ward müde und die Nerven wurden ſchwach. Ach, wie oft iſt ſchlechte Geſundheit nur ein Mangel an Glück! Das Negative des Guten ſchafft das Poſitive des Schlechten. Wie manch' ein gebrochenes Daſein, wie viel zerriſſene Herzen und erſchlaffte Lebens⸗ geiſter— wie viel zerſtörte Nerven, reizbare Temperamente und unterdrückte Lebenskräfte würden wieder aufblühen zu Geſundheit und Kraft, wieder tauglich werden zu edelm Wirken, wäre nur der ewige verzehrende Druck der ein⸗ tönigen Pein hinweggenommen oder auch nur erleichtert. Der Mangel an aller Veränderung, die beſtändige Er⸗


