bat er um Entſchuldigung, daß er mich habe warten laſſen, und fing an, über ſeine Ausſichten für die Zukunft zu ſprechen, ſowohl über die amtlichen als ehelichen. Er ſprach mit ſeiner ganzen ſanguiniſch herzlichen Wärme, wobei ſein kürzlich erworbner Ernſt oft durch Ausbrüche der alten fröhlichen Munterkeit unterbrochen ward. Das Abendeſſen kam und ging vorüber, und als ich ihm noch einmal in dem alten theuern Zimmer„Gute Nacht“ wünſchte, betete ich im Herzen, daß Gott ihm in allen Dingen Segen und Ge⸗ deihen ſchenken möge. 1
Er hatte das„gemeine Recht“(Common Law) im Vor⸗ zug vor dem„Billigkeitsverfahren“(Equity Bar) gewählt und ward Mitglied eines„Juriſten⸗Tiſches“, wobei er unter Androhnng einer„Weinbuße“ davor gewarnt wurde, „Sachwalter zu hätſcheln“, indem er auf ihre Schwächen einginge, z. B. ihren Frauen den Hof machte, mit den Töchtern tanzte, oder unöthiger Weiſe ihre Verſammlungen beſuchte. Er arbeitete wirklich tüchtig im Recht, beſeelt von einer ſüßen Hoffnung, welche es unwahrſcheinlich machte, daß er durch eine zu heiße Verehrung für die weiblichen Mitglieder der juriſtiſchen Firmen die amtliche Etikette überſchreiten werde. Er war ſehr thätig und ſehr glücklich. Seine Laufbahn, die ſeinen Kräften angemeſſen und mit
ſeinem Geſchmack übereinſtimmend war, lag frei und eben 4*


