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Braut heimzuführen. Ein Sturm auf der See, eine finſtere Winternacht, eine wild daherbrauſende Woge— und die kurze Geſchichte iſt erzählt. Ein edles Leben war beendet und für ein anderes Leben begann eine unſterbliche, traurige Erinnerung. Das tiefe, treue Herz Helene Weſton's ward ein Grab, ein Grab, das der Glaube mit dem Glanze des himmliſchen Hoffnungsſtrahles erleuchtete.
Ja, der Widerſtand war umſonſt, die Verhältniſſe waren ſtärker als mein Wille, das Fatum mächtiger als mein Entſchluß. Ich liebte; liebte, wie ich nur einmal zu lieben vermochte. Einmal verſchenkt, konnte dieſer Liebe nichts mehr hinzugefügt werden, keine andere konnte ihr je folgen.
Es war meines Lebens einzige Leidenſchaft. Sie hatte ſich aus meinem Innern losgerungen, ſo daß es nicht mehr in meiner Macht ſtand, ſie zurückzurufen. Noch immer aber hatte ich Gewalt genug über ſie, um ſie durch keine äußere Kundgebung zu verrathen. Und doch bildete ich mir zu Zeiten ein, daß Lily mit dem ſcharfen Verſtändniß des Weibes ſehen müßte, wie ich ſie liebte.
Blind, blind, blind! Später erfuhr ich den Zauber⸗ bann, der ihre Einſicht trübte. Meine Natur und die Umſtände, welche ſie zu gleicher Zeit entwickelt und ver⸗ bildet hatten, indem ſie ihren Strom in gewiſſe, tief ge⸗


