Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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der Zauber der Fee. Er ſetzte ſich nieder und fing an, von Lily zu ſprechen. Er that Frage auf Frage über ſie, ohne kaum eine Erwiderung abzuwarten. Er war enthu⸗

ſiaſtiſch in ſeinem Lobe ihrer Schönheit und ihrer Reize.

Ich fühlte eine ſeltſame inſtinctive Eiferſucht in mir keimen. Wenn wir lieben, ſo machen wir in der erhabenen Ueber⸗ treibung der Leidenſchaft das geliebte Bild ſo ganz und gar zu unſerm alleinigen Eigenthum und ſchaffen jenſeits der Grenzen unſrer Vernunft vielleicht in Folge ihrer Göttlichkeit ein ſo ätheriſches Eidolon aus den Träumen und aus der Sehnſucht unſrer Seele, daß ſelbſt die Lob⸗ ſprüche Andrer uns wie Entweihung erſcheinen, und daß die Huldigung, welche die Natur eines Andern unſerm eignen Idol darbringt, dieſen höheren, vergeiſtigten Egois⸗ mus und das ſo überaus feine und zarte Gefühl erſchreckt und empört, das in der Einſamkeit verſchloſſen lebt und in einer Atmoſphäre exiſtirt, welche nicht die der Erde iſt. Auf Fritz's warmes Lob antwortete ich Gott verzeihe es mir, ich fürchte, es war Hohn, der durch meine Worte klang, in ſeinen eignen frühern Phraſen:Die Reize ſind nur die ſinnlichen des Geſchlechts; alles Uebrige iſt nichts als Bänder, Spielkram und Kniffe, die ſie aus dem⸗ ſelben Grunde zur Schau trägt, der den weiblichen Glüh⸗ wurm veranlaßt, ſeine Lampe anzuzünden, die ſie zu dem⸗

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